Vom ICH zum WIR – Aus eins mach drei. Let Karma rock your Life. Teil 3 meiner GmbH-Gründungs-Geschichte

Vom ICH zum WIR – Aus eins mach drei. Let Karma rock your Life. Teil 3 meiner GmbH-Gründungs-Geschichte

Oh jemine ! Mein morgen ist aber ein langes morgen geworden 😀 Ich muss mir angewöhnen, die Zeitrahmen deutlich größer zu stecken, zumindest grade noch…In der Zeit, wo man eine GmbH gründet und völlig unterschätzt hat, dass dies ja erstmal Mehr-Aufwand bedeutet. Die Entlastung kommt dann später. Nachdem man das neue Buchhaltungsprogramm gelernt hat. Nachdem man 100 000 Papiere ausgefüllt, unterschrieben und weggeschickt hat. Nachdem man nebenbei neue Produkte entwickelt und bereits bestehende Produkte eingepackt und verschickt hat. Nachdem man sich um Werbung und das Weiterentwickeln des Geschäftes gekümmert hat. Ich weiß schon, warum ich mir früher immer geschworen habe, niemals mit BWL zu arbeiten 😀 Und das habe ich mir auch noch freiwillig eingebrockt!

Also.. drückt mir die Daumen, dass entweder mein Organisationstalent zunimmt, oder ich schnellstmöglich diese Dinge, die mir eher weniger liegen abgeben kann 😉

Aber weiter im Text 🙂

Es hat halt ein bisschen gedauert, bis ich verstanden habe, was so ein Umbruch bedeuten würde und ich habe mich einfach mal – so aus dem Bauchgefühl heraus- treiben lassen und die Treffen, die dann folgten und enorm interessanten Input mit sich brachten, mitgenommen.

Und mit jedem Treffen machte es sich mein Bauchgefühl immer gemütlicher   Im wahrsten Sinne des Wortes #klopfaufdenbauch_nichtaufsholz – und ich konnte jedem, der mir Skepsis bezüglich eines Investors entgegen brachte, mit einem tiefen

„Es ist gut so und es kommt alles, wie es sein soll“  entgegentreten.

Karma. Wisst Ihr?!

Und wenn ich in Politik früher doch zu oft gespickt haben sollte und mein Schicksal sich was anderes als die Zukunft mit Remember-Me vorgestellt haben sollte… ja dann würde es mir meine Pläne auch ohne GmbH um die Ohren werfen. Aber so fühlt es sich gar nicht an. Es fühlt sich eher alles nach Spannung, nach Vertrauen wollen und können, nach Gemeinsam-etwas-schaffen, nach einem hier-wächst-ein-wir an.

Der unendliche Knoten, Sarah – Memo an mich selbst: Mein Tattoo öfters mit Dankbarkeit ansehen 😉

Naja, .. und dann kamen etliche Gespräche bezüglich sämtlicher Hintergrundfragen auf uns zu, die es in vielen Emails und Treffen zu klären gab. Zu zweit. Zu dritt. Zu viert.

Irgendwie fühlte es sich an, wie ein Kaugummi, das nun wirklich lange genug im Mund geblieben ist und drauf wartet die beste pinke Blase der Welt zu werden – und nun endlich raus will . #waseinhirnverbranntervergleich

Und als schließlich der Notartermin feststand war der Termin doch schon früher als geplant. Kennt ihr das?! 😀

Ich hatte noch keine neuen Schuhe. Und ich wollte eigentlich eine mega tolle Klamotte für diesen Tag anziehen. Und ich wollte meine Haare… wisst Ihr?!

Naja, schlussendlich bin ich mit einem Kleid, welches mir mittlerweile zu groß ist, Haaren die dringend mal eine Kur bräuchten und Schuhen, die ich exakt 1,5 Stunden vor dem Termin (eher weniger glücklich) gekauft habe- in Richtung Wesermarsch gefahren. Also nicht ich, sondern schon wir.

Die 2 WIR, die vor Ort das 3. WIR trafen.

Wie ein Notartermin bei 30 Grad Frühlingshitze so sein kann, brauche ich euch nicht zu erläutern…  Aber wie es war, als wir rauskamen schon.

Natürlich hatte ich die super perfekte Vorstellung von dem, was man alles tolles, zelebrierendes machen könnte, wenn man die Verträge unterschrieben hat… Ich wollte  jedoch zumindest den auf dem Pitch gewonnenen Champagner mitbringen, konnte dies auf Grund der Autofahrt und der bolligen Sonne aber eher schlecht umsetzen…  Also gab es für jeden von uns einen Glückskeks – und wie ich das immer so brauche bei jedem Anlass: Eine Karte … Mein Glückskeks hat spruchtechnisch voll ins Klo gegriffen und die der anderen Beiden waren ziemlich gut. Schade, dass ich sie grade nicht bei mir habe.

(und jetzt kommen die Leute, die sagen, dass Blogger gut geplant sein müssen, ihre Beiträge vorbereiten und in diesem Fall die Glückskekse zum Abschreiben bereit hätten. Aber ich muss euch enttäuschen: Ich schreibe hier ein Gründertagebuch not mehr und not weniger)

Ja, und wo ich jetzt hier so schön um den heißen Brei drum herum rede und der Regen gegen die Scheiben tröpfelt, während mein Kaffee lecker duftend neben mir steht – will ich euch nun endlich sagen, wer denn nun WIR sind. Und warum es sich so gut anfühlt.

Thomas, Benny und Sarah.

Thomas, von dem Ihr nun viel gelesen habt. Jemand der unheimlich viel Know-how mitbringt und Dein Remember-Me helfen wird, sich auf wesentliche Sachen zu konzentrieren. Jemand der Plan und Sachverständnis hat, ein Unternehmen so zu führen, dass es uns auch in vielen Jahren noch gibt.

Benny, von dem Ihr in den älteren Blogs schon einiges gelesen habt, den Ihr sonst aber nicht offensiv mitbekommt. Jemand, ohne den Dein Remember-Me nicht existieren würde. Jemand, der Nachtschichten gebüffelt hat, um mir zu zeigen, wie man die Designprogramme beherrscht. Jemand, der 1 1/2 Jahre die Filling Cards per Hand geschnitten und Stunden über Stunden die Produktionsdaten durchgeackert hat. Jemand, der nicht irgendjemand, sondern nichts geringeres als mein Mann ist 😉

Sarah, .. Oder auch Ich… Die , die Idee zu Dein Remember-Me hatte, weil die Festplatten abgeschmiert sind. Über mich brauche ich an dieser Stelle denke ich nicht mehr zu schreiben, außer :Jemand, der das was er da tut liebt und aus vollem Herzblut handelt.

Ich wollte immer, dass Remember-Me ein weiblich dominiertes Unternehmen ist und hätte nicht gedacht, dass ich mal 2 Männer an der Seite gutfinden würde. Doch ich denke, es ist wie bei allem: Nur in Extremen zu denken, ist auch nicht gesund.

Man muss die Waage halten. Außerdem werden die ganzen weiblichen Album-Annas und Lager-Anwalts-Steuerberatungs-Engel die rosarote Flagge schon halten 😉

Dies ist nun wirklich ein sehr Mama-unfreundlicher Text, weil er länger ist, als jedes den lese ich mal eben zwischen Tür und Angel .

Aber wie ich mich kenne, würde ein 4. Teil, den ich Euch für morgen verspreche, erst in 4 Tagen in die Tasten getippt werden.

Darum heute für Euch zur Abendstund, zum nach-dem-ins-Bett-bringen, zum wohlverdienten Feierabend.

Achso, und was ich immer wieder erwähnen möchte:

Das WIR von dem ich hier die ganze Zeit spreche, beinhaltet eine der wichtigsten Grundsteine, ohne die das alles Nichts wäre:

Und das seid Ihr!

Danke, dass Ihr Eure Inspirationen mit mir teilt. Danke, dass Ihr Ideen mit zuende bringt. Danke, dass Ihr mir Mut zusprecht und das Remember-Me Konzept so lebt. Danke, dass ihr so glücklich mit Eurem Produkt seid und danke, danke, danke, dass ihr hier seid- lest, schreibt und mit mir kommuniziert. Denn ein Amazon-Shop ohne anfassbare Kunden wäre für mich schlimmer, als jedes BWL-Studium. Danke für Euren Kontakt, für Eure Worte und Euer Dasein!

 

Ich freue mich auf eine bunte, gemeinsame, erinnerungswürdige Zukunft 🙂

Eure Sarah

 

 

 

 

 

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