Vom ICH zum WIR – wie eine Minute mein Leben veränderte Teil 1

Vom ICH zum WIR – wie eine Minute mein Leben veränderte Teil 1

Gut, eine Minute ist ein bisschen übertrieben. ABER sie war der Anfang von einem halbjährigen Weg, der von nun an unsere Zukunft ist.

Nochmal ABER-  Ich fange nochmal von vorne an:

Ende November 2016 war ich auf einem Gründungstag der B.E.G.I.N. Eine Gründungsleitstelle, die mir bei der Gründung von meinem Baby, meinem 3. Kind, meinem “Remember-Me Dein Erinnungsalbum” sehr geholfen hat.

Ich habe an dem Abend dort “gepitcht”. Wie  die Höhle der Löwen nur ohne Löwen , sondern mit dem “Pitchdoctor” und anderen sehr sympathischen Konsorten.

Was ich da wollte?! Ich kann Vieles- außer mich kurzzufassen . Und so dachte ich: Es ist ja vielleicht nicht schlecht, wenn ich es mal übe, meine Worte zu bündeln und mal lediglich das Wichtigste sage. Und so bereitete ich mich auf 2 Minuten fokussiertes Reden vor- in meinem Atelier, mit der Videofunktion meines Handys. Wunderbar. Hat schonmal fast geklappt. Ich bin immerhin schon bei 3 Minuten und 10Sekunden angekommen.

Also fuhr ich in die Bremer Innenstadt und tüddelte so über den Gründungstag und meldete mich dort für den Pitch an. Nochmal wunderbar und mega Bingo: Erst dort stellte ich nämlich fest, dass ich nur 1e Minute für den Fahrstuhl-Moment hatte. Ich lief also mit Herzklopfen aufs Klo und hörte mir mein vorgelabertes Video nochmal an. In der Hoffnung, dass die Radiowerbung “Geht ins Ohr, bleibt im Kopf” wirklich wahr ist.

Dort traf ich eine wunderbare Frau, die mir ansah, wie es mir ging und mir Mut zusprach und mich so unheimlich beruhigte, dass ich schließlich in den Saal ging und mir die anderen Pitches anhörte. Bombastisch: Die konnten ihre Texte auswendig – klasse Sarah, du Held vom Feld!

Und dann war ich dran- ging auf die Bühne und stellte mich vor mit einem “Hi, ich bin Die Sarah und…. ähm, … ich.. BIN TIERISCH AUFGEREGT” … und beendete das Ganze mit einem “Laber-Rhabarber “. Bombe.

Was soll ich euch sagen, ich habe gedacht, dass man sich nicht schlimmer anstellen kann und war etwas überrascht, als das Publikum meine Flyer haben wollte, die Jury nicht rumgemäckelt hat und auch noch interessierte Fragen hatte, bzw. überhaupt verstanden hat, was ich denn nun überhaupt mache. Und als am Ende via Applaus ausgewertet wurde, wer nun gewonnen hat und ich eben diese Gewinnerin war- bin ich vollkommen vom Glauben abgefallen.

Nun ja, ich bin nach Hause gefahren und habe den Rewe-Lieferanten begrüßt, mich gebückt und während dessen ist mir das Preisschild meines Roxy-Kleides ins Gesicht geknallt, welches ich vergessen hatte abzuschneiden. So geht man heute also auf die Bühne: Aufgeregt, hitzig, schwitzig, mit Schwachsinnswörtern und einem Preisschild  aus der Klamotte hängend. Mein Kind würde jetzt das 2002-Modewort LOL rufen.

An dem Abend bin ich zufrieden eingeschlafen, weil ich gedacht habe: gut, bin ich einfach mal dankbar dafür, dass ich noch lebe. 😀 … Den Rest klärt schon die Verdrängungsfunktion in unserem Gehirn.

Ja,… und dann bekam ich ein paar Tage später eine Email. Und an dem Tag fing es an , dass ich realisierte, dass dieser Pich nicht in die Verdrängungsschublade, sondern in die Langzeitgedächtnis-Rubrik rutschen würde…

Und weil Ihr ja überwiegend Mamas seid, die keine Zeit für einen 10 Stunden-Roman am Handy haben, erzähle ich Euch (wie bei einer Gute-Nacht-Geschichte) morgen, wie es weiter ging. #Hinhaltestrategien_sind_scheiße – machen an dieser Stelle aber Sinn 😉

Fühlt Euch herzlich mit an den virtuellen Gartentisch mit Hugo oder latte macchiato  eingeladen <3

Schön, dass Ihr da seid!

Eure Sarah

 

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